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Vier Großbäckereien entwickeln mit dem Kreis Höxter regionales Pfandbechersystem „backCUP“

Einwegbecher für Kaffee oder andere Getränke sind für Verbraucher praktisch und bequem – für die Umwelt sind sie allerdings ein echtes Problem. Sie verursachen mehr Abfall, sind oft schlecht zu recyceln und ihre Herstellung benötigt wertvolle Rohstoffe.

Deshalb haben die vier Bäckereien Engel, Goeken backen, Kromes Backstube und Westbomke mit Unterstützung durch den Kreis Höxter das regionale Pfandbechersystem „backCUP“ entwickelt.

Vorbildcharakter

Ein großes Lob für diese gemeinsame Aktion gab es von Landrat Friedhelm Spieker. „Das Pfandbechersystem hat einen großartigen Vorbildcharakter und wird ein wichtiger Beitrag zur Abfallvermeidung. Zudem werden wertvolle Rohstoffe gespart. Ich freue mich sehr, dass die Unternehmen gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagte er bei der Vorstellung der neuen „backCUPs“. Zudem dankte er den Bäckereien herzlich für ihr wichtiges Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

BackCup
Stellten gemeinsam mit Landrat Friedhelm Spieker (r.) das neue Pfandbechersystem „backCUP“ im Kreis Höxter vor: Ansgar Krawinkel (Bäckerei Engel), Hubertus Abraham (Kreis Höxter, AWG) Benedikt Goeken (Goeken backen), Designerin Barbara Fien, Sylvana Westbomke (Bäckerei Westbomke), Bernd Krome (Kromes Backstube). Foto: Kreis Höxter

Damit das System flächendeckend im Kreis Höxter funktioniert, soll es noch ausgebaut werden. „Wir hoffen, dass weitere Unternehmen mitmachen“, erklärt Benedikt Goeken von der Bäckerei Goeken backen. „Unser Ziel ist es, möglichst viele Teilnehmer zu motivieren, an dem Pfandbechersystem teilzunehmen. Nur so kann ein dichtes Netz an Verkaufs- und Rückgabestellen geschaffen werden.“

Mehrwegbecher aus nachwachsenden Rohstoffen

Das Besondere an dem neuen Mehrwegbecher: Er ist aus nachwachsenden Rohstoffen und natürlich vorkommenden Mineralien hergestellt und im Gegensatz zu den meisten Einwegbechern bruch-, kratz- und stoßfest. Zudem ist der „backCUP“ für die Reinigung in der Spülmaschine geeignet.

In den Verkaufsstellen der vier teilnehmenden Bäckereien erhalten die Kunden den neuen Becher gegen einen Pfandbetrag von zwei Euro, der bei Rückgabe erstattet wird. Die gebrauchten Becher werden dort direkt gereinigt.

„Wer möchte, bekommt sein Getränk in den Verkaufsstellen selbstverständlich auch weiterhin in den bekannten Einwegbechern“, machten Ansgar Krawinkel von der Bäckerei Engel und Bernd Krome von Kromes Backstube deutlich.

Das Logo des neuen „backCUPs“ wurde von der Höxteraner Designerin Barbara Fien entwickelt und zeigt Sehenswürdigkeiten aus der Region, wie das UNESCO-Weltkulturerbe Corvey, den Desenberg bei Warburg, den Köterberg bei Höxter oder das Brakeler Rathaus.

„Auch wenn der ‚backCUP‘ seinen Ursprung im Kreis Höxter hat, soll das System nicht an der Kreisgrenze enden. Ziel ist es, den Pfandbecher auch überregional zu etablieren“, sagt Sylvana Westbomke von der Bäckerei Westbomke. Dazu laufen bereits Gespräche mit den Kreisen Lippe, Paderborn und dem Landkreis Holzminden.

Den „backCUP“ soll es ab Anfang März geben. Interessierte Anbieter von To-go-Getränken können mitmachen und erhalten in der Abteilung Umweltschutz und Abfallwirtschaft des Kreises Höxter bei der Klimaschutzbeauftragten Martina Krog weitere Informationen unter der Telefonnummer 05271-965 4219 oder der Mailadresse backcup@kreis-hoexter.de


Für Sie zuständig

Martina Krog
05271 / 965-4219
Carolin Röttger
05271 / 965-4215